Temblor T8

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Temblor T8 Bedienungsanleitung(DE)

Aktiver Studio-Subwoofer, 8“-Tieftöner, 30 Hz – 200 Hz, Class-AB-Endstufe, 100 W RMS, 104 dB SPL, Stereo-Eingänge (L/R): TRS-Klinke (1/4“, symmetrisch) und Cinch (unsymmetrisch) mit Gain-Regler (-30 dB bis +6 dB), Stereo-Ausgänge (L/R): TRS-Klinke (1/4“, symmetrisch) und Cinch (unsymmetrisch) mit schaltbarem Hochpassfilter (80 Hz), regelbares Tiefpassfilter (50 Hz – 130 Hz), Phasenschalter. Maße: 26,0 x 32,0 x 28,0 cm, Gewicht: 9,6 kg, inkl. TRS-TRS-Verbindungskabel (1/4“-Klinke, 2 m)

Der Temblor T8 präsentiert sich im Einsatz...Der Phasenumkehrschalter auf der Rückseite kommt ins Spiel30 Hz – 200 Hz, Class-AB-Endstufe, 100 W RMS...

Nach unten abstrahlender 100-W-Aktivsubwoofer

Der Studio-Subwoofer Temblor T8 passt mit seinen zahlreichen Anschluss- und Regelmöglichkeiten im Studio ideal zu kleineren Nahfeldmonitoren, aufgrund seiner kompakten Maße – mit Kantenlängen um 30 cm – aber auch perfekt für ambitionierte Heim-Surround-Anlagen, zumal er sich äußerst unauffällig platzieren lässt. Der Temblor T8 empfiehlt sich logischerweise als Tiefenerweiterung für die hauseigenen PreSonus-Modelle Ceres™ 3.5, Ceres™ 4.5, Eris™ E4.5 und Eris™ E5.

Im Falle der Bluetooth-fähigen Ceres™-Monitore reicht es, die linke Eingangsbuchse des Temblor T8 über ein Klinkenkabel mit dem Subwoofer-Ausgang (SUB OUT) der „aktiven“, also der linken Ceres™-Box zu verbinden. Verwendet man ihn hingegen zusammen mit den Eris™- oder anderen vergleichbaren Aktivmonitoren (ohne Satellitenbox), geht man anders vor: Man verbindet zunächst die Stereo-Signalquelle (Mischpult, Audio-Interface, Fernseher bzw. Receiver) mit den passenden Eingangsbuchsen des Temblor T8, um von dort aus mit zwei weiteren Kabeln die Nahfeldmonitore zu versorgen.

Der Temblor T8 präsentiert sich im Einsatz ultra-trocken, mit präzisen Transienten, unbestechlich und ohne jeglichen Mulm. Man ist lediglich gefordert, die geeignete Lautstärke im Verhältnis zu den Monitoren einzustellen: hier ist weniger deutlich besser als mehr. Im Zweifel muss man einfach seinen Ohren trauen und dabei die frequenzmäßige Verschiebung nach unten eher musikalisch verstehen und nicht etwa mit einem fetten Diskotheken-Sub-Bass-Effekt verwechseln. Eigentlich darf man einen Subwoofer konkret nur wahrnehmen, wenn er ausgeschaltet wird und einem dann was „fehlt“… Dabei lässt sich der Temblor T8, was die wichtige Übernahmefrequenz angeht, dank schaltbarem HPF in den Ausgängen und regelbarem LPF nahezu perfekt an die jeweils angeschlossenen Nahfeldmonitore anpassen – und nur so erzielt man ein wirklich homogenes Klangbild!

Der Phasenumkehrschalter auf der Rückseite kommt ins Spiel, wenn man kaum Alternativen hat, den Subwoofer zu platzieren und sich durch den jeweiligen Standort tückische Auslöschungen oder Anhebungen im Bassbereich ergeben sollten. Hier gilt im Zweifel: Probieren geht über Studieren! Am besten mit einem Assistenten. Man kann auch immer mit dem Aufbauort des Subwoofers experimentieren. Manchmal macht schon ein Zentimeter vor oder zurück den entscheidenden Unterschied!

Abstimmung des Subwoofers

Wozu braucht man sowohl ein Tief- als auch ein Tiefpassfilter?

Nun, das erste ist per Poti regelbar und begrenzt den Übertragungsbereich des Temblor T8 nach oben. Idealerweise orientiert man sich dabei an den technischen Daten der Nahfeldmonitore – reicht deren Wiedergabe z.B. bis 80 Hz herunter, sollte man das Tiefpassfilter genau auf diesen Wert stellen. So vermeidet man, dass sich tiefe Frequenzen von Monitor und Subwoofer überlappen, was zu unangenehmen Verfälschungen führen kann. Das Tiefpassfilter hat einen Regelbereich von 50 bis 130 Hz.

Das schaltbare Hochpassfilter hingegen, betrifft nur die Ausgänge zum Durchschleifen des Stereosignals an die Nahfeldmonitore. Es greift bei 80 Hz und kann viele Monitore wirkungsvoll bei der Arbeit entlasten, wodurch diese deutlich „luftiger“ aufspielen. Das ist ideal für ganz kleine Boxen, kann aber auch absolut bei Monitoren Sinn machen, die von Hause aus tiefer reichen. Und wiederum gilt: Probieren geht über Studieren, und gute Ohren haben wir ja… Es versteht sich von selbst, dass man bei Aktivierung des Hochpassfilters das Tiefpassfilter des Temblor T8 mindestens ebenfalls auf 80 Hz stellt.

Details

  • Kompakter Studio-Subwoofer
  • Nach unten abstrahlender 8“-Tieftöner mit glasfaserverstärkter Membran
  • Übertragungsbereich: 30 Hz – 200 Hz
  • Rauschabstand: >98 dB (A-gewichtet)
  • Klirrfaktor: 0,05%
  • Class-AB-Endstufe, 100 Watt (RMS)
  • Schalldruck: 104 dB SPL
  • Gain-Regler (-30 dB bis +6 dB)
  • Regelbares Tiefpassfilter (50 Hz – 130 Hz)
  • Zuschaltbares 80-Hz-Hochpassfilter im Ausgang
  • Phasenschalter
  • Ausgangsstrombegrenzer
  • Überhitzungs-, Transienten- und Subsonic-Schutzschaltung
  • Auto-Standby-Schaltung
  • Inkl. TRS-Klinken-Verbindungskabel (2 m)

Eingänge (bei Bedarf gleichzeitig nutzbar)

  • 2x TRS-Klinke (L/R, 1/4“, symmetrisch)
  • Cinch-Paar (L/R, unsymmetrisch)

Ausgänge (bei Bedarf gleichzeitig nutzbar)

  • 2x TRS-Klinke (L/R, 1/4“, symmetrisch)
  • Cinch-Paar (L/R, unsymmetrisch)

Stromversorgung

  • Netzspannung: 100-120 V ~ 50/60 Hz oder 220-240 V ~ 50/60 Hz
  • Leistungsaufnahme: 120 W (<0,5 W im Standby-Modus)
  • Von außen zugängliche Netzsicherung

Gehäuse

  • MDF, vinylbeschichtet
  • Rückseitiger Reflexport
  • Maße (BxTxH): 26,0 x 32,0 x 28,0 cm
  • Gewicht: 9,6 kg