Temblor T10

Unverbindliche Preisempfehlung inkl. 19% MwSt.: 449,00 €

Aktiver Studio-Subwoofer, glasfaserverstärkte 10“-Membran, frontseitiger Reflexport, 20 Hz – 200 Hz, Class-AB-Endstufe mit 170 Watt (RMS), Ausgangsstrombegrenzer, Überhitzungs-, Transienten- und Subsonic-Schutzschaltung; 113 dB SPL (Dauerbetrieb), Gain-Regler (-30 dB bis +6 dB), regelbares Tiefpassfilter (50 Hz – 130 Hz), Phasen- und Groundlift-Schalter, Stereo-Eingänge: 2x XLR-F (L/R, symmetrisch), 2x TRS-Klinke (L/R, symmetrisch), Cinch-Paar (L/R, unsymmetrisch), Stereo-Ausgänge: 2x XLR-M (L/R, symmetrisch), 2x TRS-Klinke (L/R, symmetrisch) mit zuschaltbarem 80-Hz-Hochpassfilter, Mono-Ausgang (XLR-M, symmetrisch), Anschlussbuchse (Klinke) für beiliegenden Bypass-Fußtaster (3-m-Kabel). Maße (BxTxH): 32,0 x 40,0 x 42,0 cm, Gewicht: 17,95 kg

PreSonus Temblor T10PreSonus Temblor T10PreSonus Temblor T10

Ein sattes Fundament bis 20 Hz

Der kompakte Studio-Subwoofer Temblor T10 passt mit seinen zahlreichen Anschluss- und Regelmöglichkeiten ideal zu vielen Nahfeldmonitoren und natürlich absolut perfekt zu den PreSonus-Modellen Eris E4.5, Eris E5 und Eris E8.

Mit dem PreSonus Temblor T10 lassen sich – gerade kleine – Nahfeldabhören zu einem professionellen 2.1- oder 5.1-System erweitern, das im Tiefbassbereich souverän bis 20 Hz runter spielt. Das ausgefeilte Design, der frontseitige Bassreflexport, die wirkungsvolle, interne Gehäusedämmung und die Class-AB-Endstufe mit 170 Watt RMS-Power sorgen dafür, dass der Temblor T10 bei Bedarf ordentlich schiebt, nämlich schmerzlos bis zu einem Schalldruck von 113 dB SPL – und dabei ultra-trocken, mit präzisen Transienten, unbestechlich und ohne jeglichen Mulm.

Man ist lediglich gefordert, die geeignete Lautstärke im Verhältnis zu den Monitoren einzustellen: hier ist weniger unbedingt besser als mehr. Im Zweifel muss man einfach seinen Ohren trauen und dabei die frequenzmäßige Verschiebung nach unten – je nach Monitorgröße bis zu zwei Oktaven (!) – eher musikalisch verstehen und nicht etwa mit einem fetten Diskotheken-Sub-Bass-Effekt verwechseln. Eigentlich darf man einen Subwoofer konkret nur wahrnehmen, wenn er stummgeschaltet wird und einem dann was „fehlt“… Am besten ist es natürlich, die perfekte Lautstärke des Subwoofers durch eine professionelle Messung am Hörplatz zu ermitteln.

Dabei lässt sich der Temblor T10, was die wichtige Übernahmefrequenz angeht, dank schaltbarem HPF in den Ausgängen und regelbarem LPF nahezu perfekt an die jeweils angeschlossenen Nahfeldmonitore anpassen – und nur so erzielt man ein wirklich homogenes Klangbild!

Vollausstattung

In seiner Preislage ist der Temblor T10 kaum zu schlagen, was die Anschluss- und Regelmöglichkeiten angeht. Vom Mischpult oder Audio-Interface aus kann man ihn wahlweise über XLR-, Klinken- oder Cinch-Kabel mit dem Stereosignal versorgen. Dann geht’s weiter an die Nahfeldmonitore: entweder mit zwei XLR-Kabeln oder zwei TRS-Klinkenkabeln – bei Bedarf mit vorgeschaltetem 80-Hz-Hochpassfilter. Wer zusätzlich noch einen zweiten T10 einsetzen will, findet zu diesem Zweck auf der Rückseite eine dritte XLR-Ausgangsbuchse („Sub Out“) zum Durchschleifen des Signals.

Außerdem hat der T10 auf der Rückseite zwei Schalter: „Ground Lift“ kann hilfreich sein, wenn man ihn aufbaubedingt an eine andere Steckdose als das Audio-Interface bzw. Mischpult anschließen muss. Oft erhält man dadurch nämlich ein tieffrequentes Netzbrummen, welches sich dann mit diesem Schalter wirkungsvoll eliminieren lässt.

Der Phasenumkehrschalter kommt ins Spiel, wenn man kaum Alternativen hat, den Subwoofer zu platzieren und sich durch den jeweiligen Standort tückische Auslöschungen oder Anhebungen im Bassbereich ergeben. Hier gilt im Zweifel: Probieren geht über Studieren! Am besten mit einem Assistenten – die Wirkung dieses Schalters erschließt sich einem am Hörplatz sofort! Man sollte bei engen Verhältnissen im Raum auch immer mit dem Aufbauort des Subwoofers experimentieren. Manchmal macht schon ein Zentimeter vor oder zurück den entscheidenden Unterschied!

Selbst an eine Bypass-Buchse samt werksseitig beiliegendem Klinkentaster hat PreSonus gedacht, um den Temblor T10 zu Vergleichszwecken bequem per Fuß stummschalten zu können.

Temblor T10 - Blockschaltbild

Präzise Abstimmung

Wozu braucht man sowohl ein Tief- als auch ein Tiefpassfilter?

Also: Das Tiefpassfilter ist stufenlos per Poti regelbar und begrenzt den Übertragungsbereich des Temblor T10 nach oben. Idealerweise orientiert man sich dabei an den technischen Daten der Nahfeldmonitore – reicht deren Wiedergabe z.B. bis 60 Hz herunter, sollte man das Tiefpassfilter genau auf diesen Wert stellen. So vermeidet man, dass sich tiefe Frequenzen von Monitor und Subwoofer überlappen, was zu unangenehmen Verfälschungen führen kann. Das Tiefpassfilter umfasst einen Regelbereich von 50 bis 130 Hz.

Das schaltbare Hochpassfilter hingegen, betrifft nur die Ausgänge zum Durchschleifen des Stereosignals an die Nahfeldmonitore. Es greift bei 80 Hz und kann viele Monitore wirkungsvoll bei der Arbeit entlasten, wodurch diese deutlich „luftiger“ aufspielen. Das ist ideal für ganz kleine Boxen, kann aber auch absolut bei Monitoren Sinn machen, die von Hause aus tiefer reichen. Und wiederum gilt: Probieren geht über Studieren… Es versteht sich von selbst, dass man bei Aktivierung des Hochpassfilters das Tiefpassfilter des Temblor T10 mindestens ebenfalls auf 80 Hz stellt.

Zum Vergleichen hören viele Toningenieure gerne mal mit und ohne Subwoofer. Genau dafür ist ein Fußtaster mit 3-m-Kabel im Lieferumfang, den man lediglich an die rückwärtige „Sub bypass“-Buchse anschließen muss. Solange dieser Taster betätigt wird, ist der Temblor T10 stummgeschaltet. Sinnvollerweise werden dabei gleichzeitig sowohl der „Sub Out“-Ausgang als auch das eventuell zugeschaltete Hochpassfilter deaktiviert, damit ein fairer Vergleich mit den gewohnten Nahfeldmonitoren möglich ist.

Details

  • Aktiver Studio-Subwoofer
  • 10“-Tieftöner mit glasfaserverstärkter Membran
  • frontseitiger Reflexport
  • 20 Hz – 200 Hz
  • Rauschabstand >98 dB
  • Klirrfaktor (THD) 0,019% @ <160W
  • Class-AB-Endstufe
  • 170 Watt (RMS)
  • 113 dB SPL (Dauerbetrieb)
  • Gain-Regler (-30 dB bis +6 dB)
  • regelbares Tiefpassfilter (50 Hz – 130 Hz)
  • zuschaltbares 80-Hz-Hochpassfilter im Ausgang
  • Phasenschalter
  • Ground-Lift-Schalter
  • Ausgangsstrombegrenzer
  • Überhitzungs-, Transienten- und Subsonic-Schutzschaltung

Eingänge (alternativ nutzbar)

  • 2x XLR-F (L/R, symmetrisch)
  • 2x TRS-Klinke (L/R, symmetrisch)
  • Cinch-Paar (L/R, unsymmetrisch)

Ausgänge (alternativ nutzbar)

  • 2x XLR-M (L/R, symmetrisch)
  • 2x TRS-Klinke (L/R, symmetrisch)

plus

  • Mono-Ausgang (XLR-M) zum Durchschleifen des Eingangssignals an einen weiteren Subwoofer

Sonstiges

  • Bypass-Klinkenbuchse
  • Bypass-Fußtaster (3-m-Kabel)
  • Maße (BxTxH): 32,0 x 40,0 x 42,0 cm
  • Gewicht: 17,95 kg